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Belgischer
Triumphzug
Seit fünf Jahren ist die grösste
und bestbesetzte Schweizer Radquer-Veranstaltung in belgischer
Hand. Das war auch am vergangenen Sonntag bei strahlendem
Sonnenschein und Fernblick in die schneebedeckten Alpen vor 6000
Zuschauern in Wetzikon nicht anders. Der 24-jährige Bart Wellens
gewann auf der Tartanbahn des Leichtathletikstadions das einzige
Schweizer Weltcup-Rennen und eroberte die zuvor an den Holländer
Richard Groenendaal abgetretene Leaderposition vor der
Schlussprüfung in vier Wochen in Holland zurück. In Wellens
Rücken bewirkten Weltmeister Mario De Clercq, Ben Berden, Sven
Nijs und Erwin Vervecken einen gleich fünffachen belgischen
Triumph. Einzig der jüngste Mann im sechsköpfigen belgischen
Team, der Espoirs-Fahrer Sven Vanthourenhout, musste vier
Fahrern anderer Verbände den Vortritt lassen.
Darunter befand sich auch
Christian Heule, der mit einer starken Leistung auf dem mit
zunehmend stärker scheinender Sonne morastig werdenden,
anfänglich gefrorenen 2600 m langen Parcours als Achter das
beste Saisonresultat eines Schweizers im Weltcup schaffte. Bis
zur siebten von zehn Runden hoffte er noch auf den sechsten
Rang, dann allerdings verliessen ihn die Kräfte. Heule gehörte
in der Anfangsphase zusammen mit dem Italiener Enrico Franzoi,
Groenendaal und dem ebenfalls stark gestarteten zweitbesten
Schweizer Michael Baumgartner (17.) zu jenem Quartett, das den
Belgiern anfänglich Widerstand leistete. Heule bog nach dem
Start-Sprint gar als Zweiter ins Gelände ein. Doch ab der
dritten Runde begannen die Belgier das Rennen unter sich
auszumachen.
Das Rennen hätte aber auch
durchaus zugunsten eines anderen Belgiers, Sven Nijs, der in
Wetzikon schon dreimal gewonnen hat, verlaufen können. In der
sechsten Runde war er mit Wellens der Konkurrenz davongefahren,
und manch einer hatte sich bereits auf einen Endspurt der beiden
früheren Espoirs-Weltmeister eingestellt, als Nijs zu Beginn der
Schlussrunde wegen eines gebrochenen Lenkervorbaus und
anschliessenden Velowechsels zurückfiel. Nach den
krankheitsbedingten Forfaits von Thomas Frischknecht und Beat
Wabel ruhen die Hoffnungen für die in zwei Wochen in Italien
stattfindende WM allesamt auf Heule. Im Zuge seiner ansteigenden
Form rechnet der Schweizer auch dannzumal mit einer Top-
Ten-Placierung, zumal ihm der auf Strassenfahrer ausgerichtete
dortige Parcours behagt.
20. Januar 2003, Neue Zürcher
Zeitung
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Knapp den Sieg verpasst in Wetzikon
Hanka Kupfernagel meldet sich zurück

Foto: Roth |
19.01.03 (rsn,
Radsport-News.com) - Cross-Vize- Weltmeisterin Hanka
Kupfernagel (Equipe Nürnberger) hat sich am Sonntag mit
einem starken Auftritt im internationalen Frauenrennen im
Rahmenprogamm des Cross-Weltcups in Wetzikon (Schweiz) in
der Weltspitze |
zurückgemeldet. Zwei Wochen vor der WM in
Monopoli verpasste die 28-Jährige im Sprint ganz knapp den Sieg.
"Ich bin erstaunt, dass es wieder so gut lief", sagte
Kupfernagel nach dem Rennen.
Die Entscheidung um den Sieg bei dem stark
besetzten Rennen fiel auf der Zielgeraden im Sprint einer
Dreiergruppe. Die Niederländerin Daphny van der Brandt gewann
mit Zentimeter-Vorsprung vor Kupfernagel und der französischen
Weltmeisterin Laurence Leboucher. Diese drei waren auch bei der
WM im letzten Jahr um den Titel gesprintet.
| Kupfernagel
hatte einen guten Start erwischt. Die Berlinerin heftete
sich ans Hinterrad der starken van der Brandt, die von
Beginn an offensivste Fahrerin. Zur Hälfte der Distanz zog
die Holländerin nach und nach davon und baute ihren
Vorsprung auf Kupfernagel, die in Erinnerung an einen Sturz
in Wetzikon vor einem Jahr vorsichtig agierte, auf zehn
Sekunden aus. Von hinten gesellte sich Weltmeisterin
Leboucher in der zweiten Rennhäfte zu Kupfernagel hinzu und
die beiden inszenierten eine Aufholjagd auf Van der Brandt.
Als die Holländerin in der letzten Runde stürzte, schien
sich das Blatt zu wenden. Kupfernagel und Leboucher kamen
schließlich an die Spitze zurück und das Trio sprintete um
den Sieg. |
Hanka
Kupfernagel
Foto: Roth |
"In der letzten Runde habe ich mich super
gefühlt. Es war ein gutes Rennen für mich. Wäre nicht schlecht
gewesen, wenn die Ziellinie zehn Zentimeter weiter gewesen
wäre", kommentierte Kupfernagel den Ausgang des Rennens. Die
zweifache Weltmeisterin, nach ihrem sturzbedingten zweiten Platz
bei der DM etwas geknickt, schaut nun wieder deutlich
optimistischer auf die Titelkämpfe in zwei Wochen. "Die WM wird
ein anderes Rennen und aus den USA und Kanada kommen starke
Fahrerinnen hinzu. Aber ich gehe jetzt mit einem guten Gefühl an
die letzte WM-Vorbereitung", sagte Kupfernagel. Bis Mitte der
Woche wird die "Nürnberger"-Fahrerin in Bad Dürrheim mit der
Nationalmannschaft trainieren.
Das Weltcup-Rennen der Männer in Wetzikon war
unterdessen wie üblich eine Angelegenheit der Belgier, die die
ersten fünf Plätze belegten. Es gewann Bart Wellens als Solist
vor seinen Landsleuten Mario De Clercq und Ben Berden. Wellens,
der auch den Weltcup-Auftakt in Frankfurt/Main gewann, übernahm
die Führung im Weltcup nach vier Rennen. Das fünfte und letzte
Weltcup-Rennen findet am 16.Februar in Hoogerheide (Holland)
statt.
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Belgische Dominanz in der Schweiz
bicycles.de. 19.01.03 - Das zweite Radquer-Weltcuprennen in Wetzikon
endete vor achttausend begeisterten Zuschauern mit einem fünffachen,
belgischen Triumph. Bart Wellens wiederholte dabei seinen Erfolg von vor
zwei Jahren, als die neue Strecke bei den Sportanlagen Meierwies erstmals
befahren wurde. Diesmal siegt er 29 Sekunden vor Weltmeister Mario De Clercq
und 36 Sekunden vor Ben Berden. Sven Nijs, der im Zürcher Oberland bereits
dreimal gewinnen konnte, musste Wellens in der vorletzten Passage ziehen
lassen und erlitt später auch noch einen Lenkerbruch.
In der Konkurrenz der Frauen wurde die führende Daphny Van den Brand (Ho)
auf den letzten Kilometern von Hanka Kupfernagel und Laurence Leboucher (Fr)
eingeholt. Im Spurt behielt die Holländerin vor Kupfernagel und der
Weltmeisterin die Oberhand.
Zahner und Heule glänzten
Peter Meier,
radquer.ch. Das zweite Radquer-Weltcuprennen in Wetzikon endete vor
achttausend begeisterten Zuschauern mit einem fünffachen, belgischen
Triumph. Bart Wellens wiederholte dabei seinen Erfolg vor zwei Jahren, als
die neue Strecke bei den Sportanlagen Meierwies erstmals befahren wurde.
Diesmal reüssierte er 29 Sekunden vor Weltmeister Mario De Clercq und 36
Sekunden vor Ben Berden. Sven Nijs, der im Zürcher Oberland bereits dreimal
obenausgeschwungen hat, musste Wellens in der vorletzten Passage ziehen
lassen und erlitt später auch noch einen Lenkerbruch.
Aus helvetischer Sicht zeigte Christian Heule als Achter das mit Abstand
beste Weltcupergebnis des Winters. Dabei musste er Richard Groenendaal und
Peter Dlask erst auf den letzten Kilometern den Vortritt gewähren. Heule,
der auch die Serie der Superprestigeprüfungen bestreitet, kam schon beim
Weltcup in Liévin (Fr) als Elfter ins Ziel. Lange Zeit befand sich ebenfalls
Michi Baumgartner unter den Top-ten. In der zweiten Distanzhälfte musste er
dann als Siebzehnter etwas für sein Tempoforcing büssen. Jan Ramsauer fährt
nun als vierter Schweizer an die Weltmeisterschaften in Italien.
Podestplatz für Zahner bei den Espoirs
Der Belgier Tim Van Nuffel gewann die ausgezeichnet besetzte Prüfung der
Espoirs zeitgleich vor Flavio Alex Longhi (It) und Simon Zahner. Der
SM-Zweite zeigte vorbildlichen Einsatz und versuchte im Finale mit dem
nachmaligen Dominator wegzukommen. Bei einer nicht optimal geglückten
Hürdenpassage lag Zahner in der letzten Runde knapp hinter Van Nuffel und
knapp vor dem Italiener. Mit diesem duellierte er letztlich um Rang zwei,
derweil der Sieger auch noch beinahe in Griffweite lag. Der frischgebackene
Meister Michi Müller mixte zu Beginn ebenfalls an vorderster Front mit. Eine
verklemmte Kette warf den Zürcher Unterländer jedoch zurück. Müller
arbeitete sich aber erneut bravourös auf Platz neun vor.
Corminboeuf Fünfter der Junioren
Yves Corminboeuf revanchierte sich im Lager der Junioren für die pechbedingt
verunglückte Schweizer Meisterschaft in Obergösgen. Als Fünfter und lange
Zeit der Spitze angehörend, scheint er an den höchsten Titelkämpfen in
Italien keineswegs chancenlos zu sein. Der Sieger heisst Jaroslav Kulhavy
und kommt aus Tschechien.
Daphny Van den Brand bei den Frauen
In der Konkurrenz der Frauen wurde die führende Daphny Van den Brand (Ho)
auf den letzten Kilometern von Hanka Kupfernagel und Laurence Leboucher (Fr)
eingeholt. Im Spurt behielt die Holländerin vor Kupfernagel und der
Weltmeisterin die Oberhand.
Presseberichte vom Radquer 2002
Fernsehen live in Wetzikon
Peter Meier. Das gab es bisher in der Schweiz noch nie. Am 19. Januar 2003
wird aus Wetzikon erstmals ein Radquer-Weltcuprennen am Fernsehen live übertragen.
Das belgische und das holländische Staats-Fernsehen berichten über das
aktuelle Geschehen direkt, die Reporter des Schweizer Fernsehens DRS leicht
zeitverschoben.
"Ein Meilenstein in unserer Vereinsgeschichte"
Hansheinrich Heusser, der dynamische OK-Präsident des zweiten Wetziker
Weltcuprennens, ist stolz. "Das ist ein Meilenstein in unserer
Vereinsgeschichte und ein wichtiger Pluspunkt für den Schweizer Quersport.
Mit diesem Schritt entsprechen wir dem dringenden Wunsch des Weltverbandes
UCI. Die grossen Bemühungen, die wir seit dem letzten Winter führten,
wurden von Erfolg gekrönt. Bei unserem Vorhaben hat uns der Schweizer
Radverband Swiss Cycling wirkungsvoll unterstützt", erklärte Heusser.
Bei der ersten Wetziker Radquer-Weltcupprüfung siegte im vergangenen Januar
der Belgier Sven Nijs. Die zweite Auflage auf der neuen Strecke beim
Sportstadion Wetzikon kündigt sich bereits jetzt als radsportlicher Knüller
mit der lückenlosen Weltelite an. Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass auch die
Schweizer Radquercracks beim grossen Heimspiel ein gutes Rennen zeigen.
Wetzikon:
Bart Wellens mit Solosieg
Scn.
Der belgische Jungstar und Espoirs-Weltmeister Bart Wellens entschied die
WM-Hauptprobe der Radquerfahrer vor einer grossen Zuschauerkulisse bei
prächtigem Wetter klar zu seinen Gunsten. Wellens setzte sich schon
zu Beginn des Rennens von seinen Konkurrenten ab. Weltmeister Richard
Groenendaal gelang es bei halber Distanz beinahe, zum Spitzenmann
aufzuschliessen. Doch konterte Wellens den Angriff souverän und fuhr
daraufhin einem ungefährdeten Solosieg entgegen. In seinem Rücken löste
sich Groenendaal aus einer Verfolgergruppe, der neben Sven Nijs und Erwin
Vervecken anfänglich auch Roland
Schätti, Luca Bramati und Gerben de Knegt angehört hatten. Groenendaal
verteidigte seinen Ehrenplatz klar, und Erwin Vervecken rang in einem
packenden Sprint im Stadion Sven Nijs nieder. Auch der beste Schweizer,
Roland Schätti, sicherte sich seinen fünften Platz in einem grossen Sprint
gegen de Knegt. Jan Ramsauer und
Alexandre Moos kamen als zweiter und dritter Schweizer im
Weltklassefeld auf die Plätze 9 und 10.
Schweizer
Meister Beat Wabel fehlte wegen einer Muskelverletzung. Sein Start an der
Weltmeisterschaft vom kommenden Sonntag in Tschechien ist aber nicht gefährdet.
Doppelsieg
der Schweizer Espoirs
Was
sich schon im Vorfeld von Wetzikon abgezeichnet hatte, bestätigte sich im
Rennen der Espoirs: Hier werden die Chancen der Schweizer an den Weltmeisterschaften
in Tabor am grössten sein. David Rusch und Michael Baumgartner dominierten
die Prüfung, zeitweise „assistiert“ vom Holländer Wilant van Gils.
Erst auf der Kunststoffbahn überspurtete Schweizermeister Michi Baumgartner
David Rusch. Zuvor hatte Rusch die Gangart mehrheitlich bestimmt.
Saeco
ist in Wetzikon mit Leib und Seele Hauptsponsor
Peter Meier. Saeco, der weltweit renommierte und geschätzte Hersteller von
Kaffee- und Espressomaschinen, ist bei der Wetziker Radquer-WM-Hauptprobe
wie in den letzten Jahren Hauptsponsor. "Bei uns ist eben die ganze
Geschäftsleitung von Saeco International Radsportfan. Saeco ist ein
international führender Konzern, der sich ganz bewusst auf den Radsport
konzentriert", sagt Theo Nützi, der Direktor Schweiz aus voller
Ueberzeugung. Obwohl Nützi bisher seiner charmanten Gattin Judith als
"Hobbygümmeler" noch nicht manchen Blumenstrauss heimbringen
konnte, hält "Sprachrohr" Theo fest: "Der Radsport ist
vornehmlich in südlichen Ländern wie Italien und Spanien sehr populär.
Mitteleuropäische Länder wie Frankreich und die Schweiz sind
diesbezüglich ebenfalls bestens verankert. In jüngster Zeit stellen wir
nun auch ein stark steigendes Interesse in Deutschland und Oesterreich
fest". Theo Nützi ist überzeugt, dass es für einen international
tätigen Konzern wie Saeco sehr lukrativ ist, auf diese Weise
Kundenverbindungen herzustellen. "Wir decken den Radsport in
verschiedenen Spektren ab. Auf den Strassen mit den Rundfahrten und den
Classiques, wobei ich vor allem das Riesenspektakel nach dem
Züri-Metzgete-Triumph unseres Aushängeschildes Laurent Dufaux in
Erinnerung rufen möchte. Dieser Sondereffort hat unsere Auftragsbücher um
einen sportlichen Gewaltsspurt belebt. Im Bahnsport sind wir tätig wie im
Quersport, obwohl unsere Schweizer Fahrer dort im Moment nicht absolute
Weltspitze verkörpern".
"Man sieht Morgenröte"
Optimist Theo Nützi sieht allerdings am Schweizer Quersporthimmel bereits
die Morgenröte. "Diese spektakuläre Sportart wird sich in
verschiedenen Belangen verändern. Entsprechende Bemühungen sind bei
unseren Fachkräften im Gang. Das ganze Spektrum Radsport gibt Saeco sehr
attraktive Möglichkeiten, Sponsoring zu betreiben".Dann nennt der
verhandlungs- und redegewandte Theo Nützi auch gleich Namen. "Wer ist
nicht gerne ein kleiner Cipollini mit seinen berühmten Eskapaden. Wer
möchte nicht ein Savoldelli, Laurent Dufaux oder Armin Meier sein".
Als Theo National in seinem Element war und pausenlos Reminiszenzen aus dem
Saeco-Repertoire zum besten gab, kamen ihm ob so viel Fanatismus beinahe
die Tränen.
Wetzikon
wird zum "Kupplungsquer"
Peter Meier. Die Frauen haben an der Radquer-WM-Hauptprobe vom 28. Januar in
Wetzikon Gratiseintritt. Schon jetzt tippen die organisierenden Mitglieder
des Radfahrervereins Wetzikon auf einen Riesenaufmarsch. Doch wo die
schönen und schönsten Frauen sind, gehen normalerweise auch die
gutaussehenden Männer gerne hin. In Fachkreisen wird deshalb die Vermutung
laut, dass Wetzikon zum grossen "Kupplungsquer" der laufenden
Saison werden könnnte. Da es sich aber hier um ein absolut legales
"Kuppeln" handelt, dürfte kaum jemand etwas gegen diese bestimmt
erfolgreiche Marketingstrategie einzuwenden haben.
Gesehen und gesehen werden
Die Wetziker Radquer-WM-Hauptprobe wird auch zum grossen Stelldicheinder
radsportlichen Prominenz werden. Alles, was in der Szene Rang und Namen hat,
will dort gesehen und bestaunt werden. Wer nicht mitfährt, kann mit anderen
Reizen auf sich aufmerksam machen. Wir empfehlen dem weiblichen Geschlecht
allerdings, mit den Reizen etwas zu geizen. Eine Grippe könnte sonst die
unangenehme Begleiterscheinung sein. OK-Präsident Hansheiri Heusser
befindet sich laut letzen Informationen seit Tagen am Anschlag. Dieser
dürfte spätestens am Sonntagmorgen einem Augenaufschlag Platz machen, wenn
Heusser auf der neuen Strecke bei der Sportanlage Meierwiesen die höchst
erfreuliche Publikumskulisse erblickt.
Die Fans wollen schreien, bis Roli die Ohren "wackeln"
Seine vielen Fans wollen in Wetzikon entlang der Rennstrecke schreien, bis
"Roli" Roland Schätti in seinem letzten Radquer
"seines" Vereins und in seinem letzten Schweizer Radquer
überhaupt vor Heimpublikum die Ohren "wackeln". Vor allem
Schwiegervater Ueli Rohner nimmt seit Tagen Stärkungstabletten zu sich, um
Roli mit seinem Schreien, einem Trommelfeuer gleich, Flügel verleihen zu
können. Derweil fühlt sich Roli angesichts der aussergewöhnlichen
Situation wie ein Fohlen, das bisher von Gattin Andrea erfolgreich
"gebändigt" und "gezähmt" werden konnte.
Wetziker
Aufgalopp mit WM-Trainingslager in Tenero
Peter Meier. Der
Auftakt zur mit Spannung erwarteten Radquer-WM-Hauptprobe in Wetzikon
erfolgt indirekt mit dem WM-Trainingslager der WM-Fahrer in Tenero. Dort hat
Nationalcoach Richard Steiner für seine Schützlinge vom Montag, 22. Januar
bis Samstag, 27. Januar ein Programm zusammengestellt, welches primär das
Strassen- und Quertraining sowie das Training hinter dem Motorrad
beinhaltet. "Ich will meine Schützlinge so kurz vor der WM nicht
"aushöhlen", sondern ihnen bezüglich Technik und Schnelligkeit
den letzten Schliff geben und an gewissen Details feilen", sagt
Erfolgsbaumeister Richard Steiner. Steiner bezweckt mit seinem Vorgehen,
dass seine Akteure an der WM-Hauptprobe in Wetzikon bei der versammelten
Weltelite mit spitzen Waffen antreten können. Eine Zielsetzung, auf die
natürlich auch OK-Präsident Hansheiri Heusser und die als Ehrenstarterin
amtende Zürcher Regierungspräsidentin Rita Fuhrer besonders
"spitz" sind.
Nijs: "Die Form ist wieder da"

Foto: Roth
(rsn,
radsport-news.com)
- Zwei Wochen vor der Cross-WM in Zolder hat sich der Belgier Sven Nijs (Rabobank)
nach einer mehrwöchigen Durststrecke wieder eindrucksvoll zurückgemeldet
mit einem Sieg beim Weltcup-Rennen in Wetzikon (Schweiz).
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Der 26 Jahre
alte Nijs gewann bei dem fünften und vorletzten Weltcup-Rennen der
Saison vor seinen Landsmännern Mario De Clercq, seines Zeichens
belgischer Meister, und Erwin Vervecken, dem Weltmeister. Nijs baute
seine Führung im Gesamtweltcup aus. Das letzte Rennen wird in einer
Woche in Heerlen (Holland) stattfinden.
14 Tage vor der Cross-WM in Zolder
kann Nijs wieder zuversichtlich auf den Saisonhöhepunkt schauen.
"Die Form ist wieder da", freute sich der Flame, der in
Wetzikon gleich vom Start weg die Initiative übernahm. Sein niederländischer
Teamkollege Richard Groenendaal ging zunächst mit, der Pechvogel
der Saison stürzte dann jedoch wieder einmal und fiel zurück. Nijs
gewann schließlich als
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Auch in Wetzikon ein rein belgisches Podium...
Foto: Roth |
Solist mit zehn Sekunden Vorsprung auf De Clercq,
der einen verkorksten Start hatte. Im Sprint um Platz drei war Vervecken
schneller als Groenendaal und machte wieder ein rein belgisches Podium klar.
Beim Rennen der Frauen, das keinen
Weltcup-Status hatte (es gibt noch keinen Frauen-Weltcup im Cross) gewann
Cross-Weltmeisterin Hanka Kupfernagel Equipe Nürnberger) souverän. Im
Starterfeld fehlte allerdings die Holländerin Daphny van der Brandt, die in
zwei Wochen bei der WM in Zolder wohl die schärfste Konkurrentin von
Kupfernagel sein wird. Bereits vom Start weg griff Kupfernagel an und konnte
bereits in der ersten Runde 10 Sekunden Vorsprung herausfahren. Bis zum Ende
der 40-Minuten Distanz vergrößerte die Deutsche Meisterin den Abstand zur
Zweiten, der Holländerin Debbie Mansfeld, auf eineinhalb Minuten. Dritte
wurde die Französin Francoise Lebouchet vor Birgit Hollmann (BRC Zugvogel
Berlin).
"Das war heute ein schwerer Kurs. Wir
hatten etwa fünf Zentimeter Schlamm und Matsch auf tiefgefrorenem Boden und
ich hatte auch zweimal Bodenkontakt. Trotzdem lief das Rennen für mich ganz
hervorragend gegen die Konkurrenz aus USA, Italien und Holland", sagte
Hanka Kupfernagel nach dem Rennen.
Quelle:
www.radquer.ch
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